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Orgelfest Hannover 9. bis 12. Juni 2011 Vom 9. bis 12. Juni fand in diesem Jahr das Orgelfest Hannover statt. Seit der Einweihung der großen Goll-Orgel in der Marktkirche im Jahr 2009 war es das zweite Festival dieser Art. Es war ein breit gefächertes Programm. Es erklangen nicht nur die drei Orgeln der Marktkirche, die in ihrer Qualität und Vielseitigkeit eine Besonderheit in der Kirchenlandschaft Deutschlands darstellen, sondern auch die spanische Orgel der Neustädter Hof- und Stadtkirche wurde vorgestellt. (Die spanische Orgel feiert in diesem Jahr ihr 10jähriges Jubiläum unter Teilnahme des Orgelprofessors Emmanual Le Divellec und des Orgelbauers Patrick Collon) Aufgeführt wurden selten zu hörende Werke, insbesondere im Zusammenspiel von konzertanter Orgel und großem Symphonieorchester. Im Vordergrund standen dabei die Werke dreier Komponisten, die in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum haben: Franz Liszt (geboren 1811), Jehan Alain (geboren 1911) und Gustav Mahler (gestorben 1911). Für dieses „Fest der Orgeln“ wurden neben den Organisten der Markt- und Kreuzkirche, Ulfert Smidt und Axel LaDeur, zwei weitere renommierte Musiker eingeladen: Christian Schmitt, Konzertorganist und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, und der weltweit als einer der führenden Organisten angesehene französische Musiker und Komponist Daniel Roth. Darüber hinaus waren zwei erst im Oktober 2010 mit einem ECHO-Klassik ausgezeichnete hannoversche Chöre beteiligt, der Bachchor und der Norddeutsche Figuralchor mit ihrem Leiter Jörg Straube. Das Werk „Rédemption“ von César Franck erklang gleich zweifach: Am 10. Juni war die Transkription für Orgel von Daniel Roth zu hören, am Folgetag erklang die Originalfassung für Symphonieorchester mit dem Göttinger Sinfonie Orchester unter der Leitung von Christoph-Matthias Mueller. |
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