Ev.-luth. Barbara-Kirchengemeinde Harenberg

Foto: Klaus-Dieter Müller

Barbarakirche (Harenberg)

Die Barbara-Kirchengemeinde feiert Gottesdienste in der Obentraut-Kapelle in Döteberg und der Barbarakirche in Harenberg.

Der neugotische Backsteinbau der Barbarakirche wurde 1882 nach einem Entwurf von Conrad Wilhelm Hase errichtet. An gleicher Stelle hatte bereits die Vorgängerkapelle gestanden. Auch die Inneneinrichtung mit Orgelempore, Kanzel und Mobiliar und die Farbgebung entsprechen weitestgehend dem neugotischen Entwurf von Hase. Besonders hervorzuheben ist der spätgotische Flügelaltar aus der Vorgängerkapelle. Er stammt ursprünglich vermutlich aus der Klosterkirche Marienwerder.

Die pastoralen Aufgaben werden zusammen mit den Nachbargemeinden erbracht. Gottesdienste werden in Abständen von 2 bis 3 Wochen um 11:00 Uhr in Harenberg und Döteberg gefeiert.

Die Barbarakirche und das Gemeindehaus bieten mit dem "Kleinen Bücherschrank", der Abendkirche und der Konzertreihe 12xK, dem Lesecafe und dem Kirchenchor weitere kirchliche und kulturelle Aktivitäten an.

Foto: Klaus-Dieter Müller

Obentraut-Kapelle (Döteberg)

Die Obentraut-Kapelle wurde von 1960 – 1963 nach den Plänen von Friedrich Biester aus Kirchwehren gebaut. Sie ist benannt nach dem „Deutschen Michel“, dem protestantischen Reitergeneral Obentraut, der 1625 in der Schlacht gegen den katholischen Feldherrn Tilly bei Seelze gefallen war.

Die Kapelle und der Glockenturm wurden auf einem Grundstück errichtet, das ein damaliger Kirchenvorstand der Gemeinde für den symbolischen Preis von 3 DM übertrug. Der Bau wurde überwiegend aus Spenden finanziert. Der Glockenturm trägt die bereits 1728 von der Pastorenwitwe Dannenberg gestiftete Glocke. Sie hatte vorher viele Jahre als Schulglocke gedient. In der Kapelle wird der Gast durch den segnenden Jesus empfangen.

Die Obentrautkapelle wird außerdem für Trauerfeiern in Verbindung mit dem örtlichen Friedhof genutzt.