Was motiviert Sie, für die Kirche zu arbeiten?
Ich kann mich dort entfalten, Verantwortung übernehmen, mir wird etwas zugetraut und ich werde menschlich wertgeschätzt. Im Stadtteil Linden kann ich „Politik vor Ort“ machen und etwas bewegen.
Was macht Ihnen dabei am meisten Freude?
Die Lektorenarbeit, Gottesdienste und Predigten zu gestalten.
Kirche ist für mich nur Kirche, wenn ...
... sie ihre Vielfalt bewahrt. Kirche ist einer der wenigen Orte in der Gesellschaft, wo unterschiedlichste Menschen auf einer gemeinsamen Basis zusammenkommen können.
Welche persönlichen Gaben bringen Sie in die Arbeit für die Kirche ein?
Verlässlichkeit, starkes Engagement, gut Zuhören-Können
Wo sehen Sie Veränderungsbedarf in der Kirche?
Kirche ist manchmal in einer negativen Abwärtsspirale gefangen, das könnte sich gerne ändern. Wir stehen als Kirche neben Glaube und Liebe doch auch für Hoffnung.
Wenn Arbeit für die Kirche eine Sportart wäre, welche wäre es?
Jonglieren. Ich habe unterschiedliche Bälle in der Luft und wenn einer herunterfällt, hebe ich ihn einfach wieder auf.
Wer ist in oder außerhalb der Kirche ein Vorbild für Sie?
Eindeutig meine Diakonin in Linden-Limmer. Ein personifizierter Engel, rücksichtsvoll, empathisch, organisiert, voller Leidenschaft und Ideen, und sie macht Menschen groß. An ihr versuche ich mich zu orientieren.
Wenn Sie eine Person der Zeitgeschichte / Vergangenheit treffen könnten, wer wäre das und warum?
Franklin D. Roosevelt. Er hat die Demokratie in einer Zeit der wirtschaftlichen Krise und globaler Bedrohung geschützt und positive Zukunftsvisionen für die Gesellschaft entwickelt.
Haben Sie ein Arbeits- oder Lebensmotto?